Das geht besser
Impressum Kontakt Deutscher Gewerkschaftsbund









Sagen, wie es besser geht

Wolfgang Völz, Schauspieler
Es ist eine Schweinerei, dass die Kluft zwischen Unternehmensgewinnen und Arbeitnehmereinkommen immer größer wird. Da bereichern sich Leute auf Kosten derer, die das alles erwirtschaftet haben. Ein erster Schritt zu mehr Verteilungsgerechtigkeit wäre eine andere Steuerpolitik: Vermögens- und die Erbschaftssteuer sollten erheblich erhöht werden. Gerade jetzt werden enorme Vermögen vererbt; da sollte der Staat zulangen. Auch die großen Unternehmen müssten stärker besteuert werden. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sie trotz aller Entlastungen immer nur weiter Arbeitsplätze in Deutschland abbauen.

 

p21_Cordula_Drautz_w_Kopie.JPG
Cordula Drautz, stellvertretende Bundesvorsitzende der Jusos
Junge Leute in ganz Europa stehen vor dem gleichen Problem: Sie sind gut ausgebildet, motiviert, aber finden keine adäquate Arbeit. Statt nur von Generationengerechtigkeit zu reden, sollte man anfangen, uns Jugendlichen endlich eine Perspektive zu geben.

 

p21_Dieter_Posner_w_Kopie.JPG
Dieter Posner, Betriebsratsvorsitzender der Deutsche Bahn Zeitarbeit
„Unternehmen, deren Existenz lediglich davon abhängt, ihren Beschäftigten weniger als einen zum Leben ausreichenden Lohn zu zahlen, sollten in diesem Land kein Recht mehr haben, weiter ihre Geschäfte zu betreiben“ – diese Erkenntnis des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt von 1938 sollte sich inzwischen auch bei der Bundesregierung herumgesprochen haben. Was hält sie eigentlich davon ab, endlich auch in Deutschland einen Mindestlohn einzuführen?

 

p21_Tim_Herudek_w_Kopie.JPG
Tim Herudek, DGB-Jugend
Es geht darum, Arbeitnehmerrechte zu stärken und den Jugendlichen zu zeigen, dass sie sich gegen schlechte Arbeitsbedingungen wehren können.

 

p21_Jutta_Pape2_w_Kopie.JPG
Jutta Pape, Betriebswirtin
Mit 67 kann man nicht mehr dasselbe leisten wie mit 30. Es müssen aber auch endlich neue Arbeitsplätze für die Jüngeren entstehen, die aber nicht allein die Last der Renten tragen dürfen.

 

az3_foto_Gerd_Willems_neu_Kopie.JPG
Gerd Willems, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats des Tabakwarenherstellers JT International Germany
Mitbestimmung ist heute wichtiger denn je. Denn es war noch nie so leicht, Arbeit in den Niedriglohnbereich und in Länder ohne Arbeitnehmerrechte zu verlagern. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass sich die großen Betriebe sauber verhalten. Das geht aber nur, wenn die Arbeitnehmervertreter auf gleicher Augenhöhe mit der Geschäftsführung verhandeln.

 

az3_foto_Simone_Gr_tz_Kopie.JPG
Simone Grätz, Diplom-Umweltwissenschaftlerin
In allen Stellenanzeigen werden heutzutage Super-Menschen mit Berufserfahrung und zig Qualifikationen gesucht. Aber wo soll das herkommen, wenn kaum jemand mehr einstellt? Wenn überhaupt, gibt es nur noch Jobs in zeitlich befristeten Projekten. Danach kann man sehen, wo man bleibt. Eine unbefristete Stelle ist eine Art Traumvorstellung geworden.

 

p21_Anne_Goldenbogen_w_Kopie.JPG
Anne Goldenbogen, DGB-Jugend
Eine qualitativ hochwertige Ausbildung ist wichtig, um einen guten Einstieg ins Berufsleben zu bekommen. Zurzeit wird über all an Ausbildung gespart. Wir machen uns dafür stark, dass alle Jugendlichen eine richtige Ausbildung bekommen und davon leben können.

 

p21_Andr__Wieduwilt_w_Kopie.JPG
André Wieduwilt, Auszubildender im Event-Management
Viele Betriebe nehmen ihre Pflicht nicht mehr wahr, junge Menschen vernünftig auszubilden. Man wird verheizt und bekommt dafür gerade mal 270 Euro. Ich lebe also unter dem Existenzminimum. Das geht so nicht.

 

p21_Nina_Hagen_w_Kopie.JPG
Nina Hagen, Künstlerin
Ich wünsche mir sehr, dass sich mehr soziale Gerechtigkeit in Deutschland durchsetzt. Lasst uns alle an diesem großartigen Ziel arbeiten und uns fest und solidarisch zusammenschließen. Gemeinsam sind wir stark, denn wir sind das deutsche Volk!

 

p21_Birgit_Zenker_w_Kopie.JPG
Birgit Zenker, Vorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB)
Verteilungsgerechtigkeit gehört nicht ins Mittelalter, wie kürzlich eine Verbandsvertreterin der Wirtschaft auf dem Katholikentag erklärte, sondern ist ein wichtiger Standortfaktor einer modernen sozialen Marktwirtschaft. Das durch Arbeit Erwirtschaftete muss gerecht verteilt werden.

 

Geialer_72dpi_Kopie.JPG
Heiner Geißler, Bundesminister a.D.
Ob junge oder alte Leute, sie werden in diesem Wirtschaftssystem zu Kostenfaktoren reduziert und danach werden sie auf dem Arbeitsmarkt auch behandelt. Das muss sich ändern.

 

p21_Olaf_Zygalsky_1_w_Kopie.JPG
Olaf Zygalsky, Bezirkserwerbslosenausschuss ver.di Berlin-Brandenburg
Die Erfahrungen mit Hartz IV und Arbeitslosengeld II zeigen, dass viele Erwerbslose dauerhaft vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt werden. 1-Euro-Jobs bieten keine neuen Chancen; im Gegenteil: Sie bringen weitere reguläre Stellen in Gefahr. Die Regelleistung für ALG-II-Empfänger muss in einem ersten Schritt auf mindestens 420 Euro monatlich erhöht werden. Leistungskürzungen bei Erwerbslosen, wie immer wieder von der Politik gefordert, zielen darauf, das Lohnniveau weiter zu senken. Auch deshalb dürfen sich Beschäftigte und Erwerbslose nicht auseinanderdividieren lassen.

 


 


 


 


 


 


 


 


 


 

Inhalt '/news/gelhar' nicht gefunden