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Erfolgsmodell Mitbestimmung ausbauen

Auch wenn die Wirtschaft immer neue Anläufe unternimmt, die betriebliche Mitbestimmung und die Unternehmensmitbestimmung abzubauen: 88 Prozent der Deutschen halten sie laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung für einen Standortvorteil.

In einem Wirtschaftssystem, in dem selbst Firmen mit Milliardengewinnen Tausende von Beschäftigten entlassen, darf die Mitbestimmung nicht abgebaut, sie muss sogar ausgebaut werden. Die Arbeitnehmervertreter haben durch sie die Möglichkeit, gewinn- und renditefixierte Manager an ihre soziale Verantwortung zu binden. Das deutsche Mitbestimmungsmodell hilft außerdem, Betriebe und Unternehmen konstruktiv und innovativ voranzubringen.

Mitbestimmung erhalten
Entgegen der Behauptungen der Mitbestimmungsgegner hat die Mitbestimmung konkrete Vorteile – nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für die Unternehmen:

Motivierter und produktiver durch Mitbestimmung
Mitbestimmung steigert die Motivation der MitarbeiterInnen – bestätigen laut einer Umfrage fast 90 Prozent der Deutschen.

Durch die Mitbestimmung werden viele Beschlüsse im Konsens mit den Beschäftigten gefasst. Das erhöht die Akzeptanz von Unternehmensentscheidungen, steigert ihre Umsetzung und Effizienz im Arbeitsalltag und spart den Unternehmen dadurch Transaktionskosten.

In der heutigen Wissensgesellschaft sind Informationen wichtigstes "Werkzeug" in der Arbeitswelt. Gleichberechtigte ArbeitnehmerInnen gestalten Unternehmen mit und treffen souveräne Entscheidungen. Die Mitbestimmung sichert Weiterbildung und unterstützt dadurch den Strukturwandel hin zur Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft.

ArbeitnehmervertreterInnen in Aufsichtsräten gewährleisten eine unabhängige Kontrolle von Unternehmen.

Betriebe und Unternehmen mit Betriebsräten sind nachweislich produktiver und innovativer, die Personalfluktuation ist niedriger.