Das geht besser
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Darum geht's

Wer gedacht hat, nach der Agenda 2010 kann es nicht mehr schlimmer kommen, hat sich getäuscht.
Die große Koalition setzt noch einen drauf.

Mit dem Gesundheitsfonds drohen den Versicherten weniger Leistungen, höhere Beiträge und Kopfpauschalen. Die Privatversicherungen sollen fein raus bleiben.

Die geplante Rente mit 67 läuft auf eine reine Rentenkürzung hinaus und ist ein Hohn für diejenigen, die arbeitsbedingt frühzeitig aus ihrem Job ausscheiden müssen.

Die Mehrwertsteuererhöhung nimmt denjenigen Geld weg, die es am meisten brauchen. Gleichzeitig bekommen die Unternehmen milliardenschwere Steuergeschenke.

Der Druck auf Arbeitslose nimmt zu – aber neue Arbeitsplätze sind nicht in Sicht.

Es fehlen zehntausende Ausbildungsplätze. Dennoch soll der Ausbildungspakt zwischen Wirtschaft und Arbeitgebern fortgeführt werden, obwohl er das Ausbildungsproblem nur vergrößert hat.

Banner: Das geht besser.


Die Gewerkschaften sagen: Das geht besser.

Wir setzen uns für sozial gerechte Reformen ein.
Wir wollen Gesundheit für alle Bürgerinnen und Bürger solidarisch und gerecht finanzieren.
Wir wollen, dass mehr Menschen die Chance haben, bis zum 65. Lebensjahr zu arbeiten.
Wir wollen, dass die Spitzenverdiener endlich wieder angemessen Steuern zahlen, damit wir keine Mehrwertsteuererhöhung brauchen.
Wir wollen eine bessere Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen und einen ehrlichen zweiten Arbeitsmarkt für mehr Beschäftigung.
Wir wollen ein Sofortprogramm für 50.000 neue Ausbildungsplätze aus den Milliardenüberschüssen der Bundesagentur für Arbeit.
Außerdem setzen wir uns für angemessene Mindestlöhne ein. Denn von Arbeit muss man leben können.

Helfen Sie mit. Am 21. Oktober. In Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Stuttgart und München. Denn es geht besser. Aber nicht von allein!