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Rente mit 67: Widerstand bis zur Bundestagswahl

Zeitweise über zweitausend Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter demonstrierten am Montag (26. Februar 2007) anlässlich der Anhörung des Bundestages zur Rente mit 67 in Berlin.
Dabei machte DGB-Chef Michael Sommer deutlich, dass die Gewerkschaften einen langen Atem haben. Wenn nötig, werden "die Gewerkschaften den Kampf gegen die Rente mit 67 fortsetzen." Angesichts der massiven Arbeitslosigkeit sein ein späterer Renteneintritt unsinnig. Sollte der Bundestag das Gestz dennoch am 9. März beschließen, "machen wir das zum Thema der Bundestagswahl 2009", sagte Sommer am Nachmittag vor den Demonstranten am Dorothea-Schlegel-Platz. Der IG BAU-Vorsitzende Klaus Wiesehügel, bis zur letzten Wahl ebenfalls im Bundestag vertreten, warf den Politikern vor, dass sie das Gesetz wohl "in ihrer Borniertheit beschließen" würden. "Sie ignorieren den Willen von drei Viertel der Bevölkerung."
Schon am Morgen hatten sich mehrere hundert Arbeitnehmer am Reichstag eingefunden, um als Zuhörer die öffentliche Anhörung des Bundestages zur Rente mit 67 zu verfolgen. Vergeblich - die Bundestagsverwaltung war trotz Ankündingung nicht auf den großen Besucheransturm vorbereitet.

Die Anhörung in Bildern